Ausschnitte
aus der Presseberichterstattung
24.02.2011 in der EZ
Staatsstraßen-Ausbauplan: So trifft´s den Landkreis
22.08.2010 in der EZ
Ostumfahrungen von Ebersberg und Schwaberwegen: Bürgerwille zählt wenig
Amtsleiter Claus-
„Wir haben für Ebersberg und Schwaberwegen Machbarkeitsstudien gemacht
und so eine sehr gute Basis“, erklärte der Behördenchef. Aus Sicht des Amtes
wäre es deshalb unverantwortlich gewesen, trotz des anderslautenden
Stadtratsbeschlusses in Ebersberg und des ablehnenden Votums der Forstinninger
Gemeinderäte die beiden Vorhaben nicht für die Fortschreibung des
Staatsstraßenausbauplanes anzumelden. […]“ mehr
21.07.2010 in der EZ
Stadt muss mit wenigen Mautflüchtlingen leben
[…] Angela Warg-
Leserbrief
von
Philipp Goldner zu: "Unterführung in Gsprait für Anlieger
frei", ESZ vom 14.05.2010 und "Der weite Weg zum Griechen", EZ vom
03.05.2010:
B304-Unterführung bei Gsprait: angebliche Schließung ein Trick
17.04.2010 in der EZ
Entlastung auch für Purfing gefordert
Prof. Harald Kurzak [wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Verkehrstechnik an der Technischen Universität München] hatte in einer Stellungnahme den FTO-Vorschlag als "Gespinst von Ebersberg" bezeichnet, um die verkehrswirksame Ostumfahrung Ebersberg "politisch zu verhindern". Die Verlängerung der FTO nach Süden bis zur B 304 würde für Kirchseeon "unzumutbare Mehrbelastungen" ergeben und eine Umfahrung von Kirchseeon voraussetze, die aber nicht absehbar ist. "Weder das eine noch das andere kommt in den nächsten 20 Jahren", so Kurzak. [...] mehr
17.04.2010 in der ESZ
Landschaftsschutz geht vor Straßenbau
Brilmayer-Konzept einstimmig abgelehnt
„Der Vaterstettner Gemeinderat hat sich gegen eine Verlängerung
der Flughafentangente ausgesprochen, wie sie Kreisrat Florian Brilmayer (CSU)
fordert. […] Der Zornedinger Gemeinderat hatte sich bereits im Januar explizit
gegen 'das sogenannte Verkehrskonzept von Florian Brilmayer' ausgesprochen.
Zorneding erwägt im Fall der Umsetzung des Konzeptes sogar Rechtsmittel dagegen
einzulegen. mehr
Wochenendkommentar dazu von Wieland Bögel:
Elegante Form der Ablehnung
"Eine als unsinnig
empfundene Idee abzulehnen, kann eine schwierige Sache sein, man möchte ja
niemandes Gefühle verletzen. In der Politik gilt dies besonders dann, wenn die
fragliche Idee von einem Parteifreund stammt, den man nicht brüskieren möchte.
Die Rede ist vom Verkehrskonzept des CSU-Kreisrates Florian Brilmayer. Dieses
sieht, kurz gesagt, eine Entlastung der südöstlichen Landkreisgemeinden auf
Kosten der Nachbarn im Norden und Westen vor. Es verwundert deshalb nicht, dass
die Idee bei letzteren nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt, um es höflich
auszudrücken.
Zornedings Gemeinderat drohte im Januar sogar mit rechtlichen Schritten, gegen
'das sogenannte Verkehrskonzept'. Allerdings verlief die Linie zwischen
Befürwortern und Gegnern des Antrages in Zorneding genau entlang der
Parteigrenzen. Die CSU schien von einer Art Beißhemmung befallen zu sein.
Kritik an 'ihrem' Kreisrat wollte sie nicht mittragen, obwohl sie die Bedenken
gegen seine Idee durchaus teilte.
Im Vaterstettener Gemeinderat […] stand die Mehrheitsfraktion vor einem
Dilemma: Wie kann man Vorbehalte in legale Form gießen, ohne sich mit der
Opposition gemein zu machen und den eigenen Kreisrat zu beschädigen?
Die Antwort darauf zeugte von einem gewissen Einfallsreichtum: Der Gemeinderat
beschloss harmlos klingende Vorgaben für den Straßenbau im Norden der Gemeinde.
Dieser ist künftig nur möglich, wenn die Moränenlandschaft zwischen Purfing und
Neufarn unangetastet bleibt und der Verkehr in Purfing nicht zunimmt. Doch
diese Vorgaben haben es in sich. Bei genauerer Analyse bedeuten sie das Aus für
jegliche Verlängerung der FTO nach Süden. Damit ist der CSU das Kunststück
gelungen, Brilmayers Konzept in Bausch und Bogen abgelehnt zu haben, ohne es
überhaupt zu erwähnen."
28.02.2010 in der EZ
Ebersberg: Lassen uns Planung nicht reindrücken!
"Trotz
gegenteiligen Stadtratsbeschlusses: Das RosenheimerStraßenbauamt hat für die
Fortschreibung des Staatsstraßenausbauplanes eine Ostumfahrung der Kreisstadt
angemeldet. [...]" mehr
13.12.2009 in der ESZ
Agenda macht Rückzieher: Kein Bürgerbegehren
07.12.2009 in der EZ
Straßenbauamt: Agenda-Vorschlag kommt zu spät
26.11.2009 in der ESZ
Das Verfahren muss weitergehen
Auch wenn Ebersberg sich gegen alle Varianten stemmt, wird eine Trasse für den Ausbauplan angemeldet
"Ebersbergs
Stadtrat stimmte zwar gegen alle vom Straßenbauamt Rosenheim geprüften
Umfahrungsvarianten nahe der Stadt. Vom Tisch sind die Trassen damit aber
nicht: Statt der Stadt wird das Amt selbst eine der
Varianten für den Ausbauplan für Staatsstraßen anmelden.
Es
liege nämlich ein Dringlichkeitsantrags des Landtags von 2003 vor, so
Claus-Peter Olk vom Straßenbauamt. Dieser Dringlichkeitsantrag fordere unter
anderem eine Nord-Süd-Umgehung für Ebersberg, um die Region an den Großraum
München samt Flughafen anzubinden. Diesem Antrag folgend, wird das Straßenbauamt
[...] eine Trasse im Osten, die große
Einschnitte für die dort gelegene Moränenlandschaft bedeuten würde anmelden.
Nach der Anmeldung für den Ausbauplan erfolgt laut Olk eine wirtschaftliche
Prüfung der eingereichten Projekte. Noch 2010 wolle die Staatsregierung
entscheiden, welches Straßenbauvorhaben welche Priorität erhält. Sollten sich
bei der Ebersberger Nord-Süd-Umgehung ein hoher Nutzen und vergleichsweise
niedrige Kosten ergeben, erhielte das Projekt eine hohe Priorität. Dass die
Stadt selbst eine solche Umfahrung nicht wünscht, wirke sich laut Olk nur dann
nachteilig auf die Einstufung aus, wenn das Projekt wegen eines eher schlechten
Kosten-Nutzen-Verhältnisses ohnehin "auf der Kippe" stehe. [...]"
26.11.2009 in der ESZ
Stadtrat lehnt ortsnahe Umfahrungen ab
24.11.2009 in der EZ
Stadtrat: Keine zweite enge Umfahrung um Ebersberg
Leserbrief
von Peter Speckmaier, verkerspolitischer Sprecher der
Landkreis-Senioren Union und ehemaliger verkehrspolitischer Sprecher
der CSU-Kreistagsfraktion vom 14.11.2009 in der EZ
Umfahrungsvarianten ohne Alternative
"Das großräumige Verkehrskonzept über Zorneding nach Anzing zur
Flughafen-Tangente-Ost ist reines Wunschdenken. Mit dem Ebersberger Forst im
Süden ist auf ganzer Strecke ein FFH-Gebiet betroffen, und es gibt nach den
Erfahrungen mit der Autobahn 94, wo es nur um vier Bachüberführungen ging,
keinerlei Realisierungschance. An dieser Hürde kommt auch der Innenminister
nicht vorbei […].
Mit der weiträumigen Umfahrung über Wolfesing,
Purfing und Anzing bleibt der Schwerlastverkehr in Ebersberg am Rathauseck zum
Ebersberger Gewerbegebiet im Norden erhalten. So etwas ist nicht verständlich.
Die
weitere Vorstellung [von Florian Brilmayer, CSU], aus den beiden
Staatsstraßen 2080 und 2086 eine neue im Forst zu bauen, bedeutet
erneut die
Inanspruchnahme eines Bannwaldes und eines FFH-Gebietes. Den im
Ebersberger[-CSU-]Konzept vorgesehenen Rückbau einer
Staatsstraße betrachte ich als Verschwendung
von Steuergeldern - das kann nicht im Interesse einer Kreisstadt und
schon gar
nicht von Hohenlinden und Forstinning sein.“
03.11.2009 in der EZ
Westumfahrung: SPD will Stadt auf Zeitplan festlegen
Mit der Idee einer möglichst großräumigen Westumfahrung Ebersbergs bzw. einem „Gesamtverkehrskonzept“ seien in der Bevölkerung große Hoffnungen und Erwartungen auch im Hinblick auf den Realisierungszeitpunkt geweckt worden. „Was fehlt, ist bislang eine konkrete Prüfung und Aussage zu den Chancen einer Realisierung. Derzeit sind weder die rechtlichen noch tatsächlichen Voraussetzungen hierfür gegeben. [...]“ mehr
21.10.2009 in der EZ
Grünen-Vorwurf: Amt hat es Tunnel-Gegnern leicht gemacht
"[...] In der Sitzung des Technischen Ausschusses sagte Goldner zu Vertretern des Staatlichen Bauamts Rosenheim, mit der Art und Weise, wie der Tunnel präsentiert worden sei, habe es die Behörde den Tunnel-Gegnern leicht gemacht. „So wie der Tunnel von Ihnen dargestellt wurde, ist er nicht mehrheitsfähig" [...] mehr
28.03.2009 in der ESZ
Aufschrei in der Landwirtschaft
Doris Glonner mahnt Ebersbergs CSU, sich ihrer
Wahlversprechungen zu erinnern
“Doris Glonner aus Reith im Norden von Ebersberg besucht […] jede Versammlung,
bei der es um die Frage einer weiteren Umgehung für die Kreisstadt geht. […]
Und sie liest der größten Partei in der Stadt die Leviten, wirft ihr gar
Doppelzüngigkeit vor. Doris Glonner und ihr Mann haben nämlich in ihr
landwirtschaftliches Anwesen investiert, leben von der Landwirtschaft und
müssten bei einer Ostumfahrung dafür Grund hergeben. Dadurch sehen sie ihre
Existenz bedroht. "Landwirtschaftliche Existenzen sind doch genauso
wichtig wie ein bedrohtes Haus", ruft Doris Glonner in den vollbesetzten
Saal, in dem zuvor Bürgermeister Walter Brilmayer klargestellt hatte, dass es
mit der CSU zu keinen Enteignungsverfahren kommen werde, um so die Tunnellösung
[…] durchzusetzen - womit wiederum eine Ostumgehung wahrscheinlich wird."
SPD positioniert sich contra Ostumfahrung
„Nach den Grünen
und den Freien Wählern, die sich bereits klar gegen eine Ostumfahrung
Ebersbergs ausgesprochen hatten, hat jetzt auch die SPD in der Frage einer
Nord-Südumgehung eine erste Positionierung vorgenommen. […]" mehr
Leserbrief des SPD Verkehrsexperten Sepp Mittermeier vom 29.05.2009 in der ESZ
CSU will Verkehr verlagern
"Die Ebersberger CSU macht es sich unverschämt leicht alle ortsnahen Umfahrungen abzulehnen und nach dem Florians-Prinzip einfach anderen Gemeinden die Probleme aufzubürden. Das favorisierte Gesamtverkehrskonzept ihres Chefs Florian Brilmayer ist nichts anderes als eine Aneinanderreihung völlig unausgegorener Einzellösungen. [...]". mehr
28.02.2009 in der ESZ
FTO-Verlängerung im Gespräch
Straßenbauamtsleiter Olk: Planung würde länger als eine Dekade dauern
Straßenbauamtsleiter Claus-Peter Olk […] geht [aber] davon aus, "dass wir
unsere Verkehrsprobleme gelöst haben, wenn wir die bislang ins Auge gefassten
Ortsumgehungen im Verlauf der Staatsstraße 2080 zwischen Rosenheim und
Schwaberwegen erledigt haben." Die Anbindung von dort über die A 94 zur
FTO sei "auf Dauer leistungsfähig".
Dennoch
bezeichnete es Olk als "technisch machbar", die FTO nach Süden zu
verlängern. Dieses Vorhaben sei nicht auszuschließen. Man spreche dann aber
"auf jeden Fall von einem zeitlichen Rahmen von mindestens einer
Dekade". Denn "das wäre eine komplett neue Achse, die noch nirgends
berücksichtigt ist". […]“
28.02.2009 in der ESZ
Verkehrsexperte bei der CSU in Grafing
“[…] 17 Jahre saß Dinglreiter für den Wahlkreis Rosenheim im Landtag, war
Vorsitzender des Verkehrsausschusses. Und genau deshalb hatte ihn CSU-Chefin
Susanne Linhart in den Kastenwirt eingeladen. […]
Der B 15 neu in ihrem südlichen, durch den Landkreis führenden Bereich erteilte
Dinglreiter eine Absage. "Die ist bis zum Jahr 2045 kein Thema. […]
Zur Verbreiterung der Eisenbahnunterführung in Elkofen äußerte sich Dinglreiter
vage. Jegliche Zeitangaben der Bahn seien schwer einzuschätzen. Wichtig sei
deshalb, "genau nachzusehen, warum die Bahn das Vorhaben jetzt ins
Gespräch gebracht hat". Steckten statische Probleme dahinter, könne
tatsächlich alles schnell gehen. Ansonsten aber dürfe man sich nicht zu sehr
aufschrecken lassen.“
24.02.2009 in der ESZ
Brilmayer sieht sich in Mobilitätskonzept verwirklicht
Die
Fraktionen sind in der Frage Tunnel oder überörtliche
Lösung noch weit entfernt von einem mehrheitsfähigen Votum
“Im Mobilitätskonzept für den Landkreis, das der Verkehrsausschuss vor kurzem einstimmig verabschiedet hat, ist keine Rede von einer neuen Straße, die von der Ebersberger Südumgehung gen Westen an Kirchseeon, Pöring, Hergolding und Weißenfeld vorbei bis zur A99 führt. Und keine Rede ist von einer Verbindung dieser Straße und der Flughafentangente Ost, genauso wenig ist eine neue Straße im Forst nach Forstinning in dem Beschluss enthalten. Urheber Florian Brilmayer spricht trotzdem davon, dass der Ausschuss "eigentlich eins zu eins" sein Anliegen nach einem Gesamtkonzept übernommen habe. […]“
Kommentar dazu von Lars Bunckhorst:
Still und leise begraben
“Es bedarf schon einer gehörigen Portion Autosuggestion, um mit Florian
Brilmayer zu sagen: bei der Entscheidung des Kreisverkehrsausschusses für ein
Gesamtmobilitätskonzept wurde sein Anliegen "eigentlich eins zu eins"
übernommen. Wir erinnern uns: Im September [2008] schreckte der CSU-Kreisrat aus
Ebersberg den halben Landkreis auf, als er für diesen drei neue
Hauptverkehrsstraßen vorschlug. […] Fünf Monate später ist davon - man darf es
zu Recht sagen - glücklicherweise nichts mehr zu hören: Brilmayers Verkehrskonzept
wurde im Kreistag still und leise begraben. […] Wie der Sohn von Ebersbergs
Bürgermeister dazu kommt, den Beschluss nun als seinen Erfolg darzustellen,
bleibt sein Geheimnis. Zumal dieser sehr viel grüne Handschrift trägt, wie die
Grünen-Fraktionschef Waltraud Gruber zu Recht sehr zufrieden feststellt. […]“.
Leserbrief von
Philipp Goldner zu den Leserbriefen von Liane, Andreas und Adolf Gigler vom 08. und 20.02.2009
Tunnellösung endet nicht am Klostersee
In Ebersberg wohnen
nördlich des Klostersees rund 1.000 Ebersbergerinnen und
Ebersberger. Dass sind weniger als 10 % der Gesamteinwohner der
Kreisstadt. Mit dieser Zahl will ich auf keinen Fall den Eindruck
erwecken, dass es sich um eine zu vernachlässigende Minderheit
handelt; aber;
1. von den rund 400
Haushalten in den betreffenden Gebieten befinden sich rund hundert
in den Dörfern Haslbach, Westendorf, Mailing, Siegersdorf,
Halbing, Motzenberg, Gmaind und Reith. Die BewohnerInnen dieser
Ebersberger Dörfer nördlich des Klostersees wären je
nach Trassenführung die (Haupt-)Leittragenden der
Ostumfahrungsvarianten.
2. Rund 400 EbersbergerInnen wohnen in einem 200-m-Korridor entlang der Schwabener- und Hohenlindener Straße (St2080 bzw. St2086). Die Schwabener Straße wird nach Bau der Ostumfahrungsvarianten laut Verkehrsgutachten des Bauamts Rosenheim immer noch mit 5.000 bis 7.500 Kfz pro Tag belastet sein. Das sind fast doppelt so viele Autos wie täglich im Durchschnitt auf bayerischen Staatsstraßen unterwegs sind (3.800 Kfz/24h). Auch auf der Hohenlindener Straße bliebe die Verkehrsbelastung mit 3.000 Autos am Tag beträchtlich. […] allein schon der mittlerweile oft zitierte Flüsterasphalt (der nicht anders aussieht als herkömmlicher) würde den Ebersberger Norden mehr vom Verkehrslärm befreien als dies mit irgendwelchen Umfahrungsvarianten (die andere EbersbergerInnen neu verlärmen würden) gelänge. Laut Bayerischem Landesamt für Umwelt (LfU) konnte in der Ingoldstädter Innenstadt noch nach Jahren mit „zweischichtigem offenporigem Asphalt (2-OPA)“ eine Lärmreduktion festgestellt werden, die einer Verkehrsentlastung von über 75 % entspricht. […]
03.02.2009 in der ESZ
Trassendiskussion kennt noch keine geschlossenen Lager
Die
Fraktionen sind in der Frage Tunnel oder überörtliche
Lösung noch weit entfernt von einem mehrheitsfähigen Votum
"[…] Die Grünen […] sind nicht die einzigen entschiedenen Gegner einer
Trasse auf der Endmoräne im Ebersberger Osten […]. Auch die Freien Wähler sind
diesem Lager zuzurechnen. […]
Doch auch die stärkste Fraktion im Stadtrat, also die den Bürgermeister
stützende CSU, zeigt bislang kein geschlossenes Bild. […] Zwei ausgewiesene
Ostumgehungsgegner hat sie bereits jetzt schon in ihren Reihen, was aus deren
Zugehörigkeit von einer Ostumfahrung direkt betroffenen landwirtschaftlichen
Klientel herrührt […]."
30.01.2009 in der ESZ
Diskussion über Umfahrung geht in die heiße Phase
Noch sind die Ebersberger Stadtratsfraktionen uneins, welche der fünf Umgehungs-Varianten die beste ist
"Die Ebersberger Stadtratsfraktionen haben nach der Präsentation der Machbarkeitsstudie des Straßenbauamts nun die Qual der Wahl. Sie müssen sich für den Tunnel oder eine der im Osten der Stadt präsentierten fünf Umfahrungsvarianten entscheiden. […]
Die Sozialdemokraten betonen, dass offenbar alle untersuchten Trassen technisch umsetzbar seien. "Dies trifft für den Tunnel, dessen Realisierungsmöglichkeit ja von verschiedensten Seiten bezweifelt wurde, also auch zu", heißt es in einer von Fraktionssprecherin Elisabeth Platzer und Hans Mühlfenzl verfassten Erklärung."
29.01.2009 in der EZ
Ried lehnt Ostumfahrung ab
29.01.2009 in der ESZ
Forst scheint tabu
FFH-Gebiet und Bannwald setzen Grenzen
"Die Vorsitzende der
"Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst", Kerstin Mertens aus
Kirchseeon, hätte schon recht früh die Ebersberger Sieghartsburg wieder verlassen
können. So schnell war klar, dass Klassifikationen wie die europäische
Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, die Bannwaldausweisung und
Landschaftsschutzgebiet in Teilbereichen einer Planung sämtliche
Begehrlichkeiten zunichte machen.
Sowohl Straßenbauamtsleiter Claus-Peter Olk, als auch sein Projektgruppenleiter
für Straßenplanungen, Bernhard Bauer, wiederholten diese bereits vor längerer
Zeit geäußerten Einschätzungen der Behörden. […]"
29.01.2009 in der ESZ
Nagelprobe: Tunnel oder Ostumfahrung
"In Ebersberg wird es
bis zum Jahresende um die Frage Tunnel oder eine der möglichen
Ostumgehungsvarianten gehen. […]
Zu dem vom Grünen-Stadtrat Philipp Goldner vorgeschlagenen Tunnel […] betonte
Bernhard Bauer, Projektgruppenleiter für Straßenplanungen, dass dieser wegen der
teilweise zu geringen Tiefe unter Häusern optimiert werden müsste. […]
Goldners Tunnellösung wird in der Machbarkeitsstudie eine maximal mögliche
Verkehrsentlastung für das Stadtgebiet attestiert. […]"
Kommentar dazu von Eberhard Rienth:
Ein Stück mehr Klarheit
„[...] Chancenlos scheinen die Forsttrassen quer durch den Wald von
Ebersberg nach Anzing und eine Westumfahrung Ebersbergs von Reitgesing nach
Norden zu sein. […] Für die Kreisstadt selbst heißt die Alternative damit nur:
Tunnel oder Ostumgehung. […].
[…] Der Tunnel sei noch optimierbar [so] unisono die Planer. Man müsse nur
wollen. Allein schon der Blick auf die Landkarte mit all den eingezeichneten
denkbaren Linienführungen für neue Straßen offenbart es auf den ersten Blick:
Ein Nein zum Tunnel heißt zwingend: Landschaft ade! Alternativ sich hinter
einem vom Kreistag ja erst noch einzufordernden überörtlichen
Gesamtverkehrskonzept zu verschanzen, ist dabei reine Augenwischerei. Wenn
dieses Konzept überhaupt einmal kommen sollte, fährt der Zug des neuen
Staatsstraßenausbauplans schon längst mit Höchstgeschwindigkeit."
21.09.2008 Wochenendkommentar von Lars Brunckhorst
Sankt Florians Straßenträume
„[...] Die Gedankenspiele des Florian Brilmayer zur Neuordnung des Straßennetzes im
Landkreis werden nie Wirklichkeit werden.
Drei neue Hauptverkehrsadern durch die Landschaft zu
schlagen und dafür zwei bestehende Straßen aufzugeben - das wird aus vielerlei
Gründen scheitern. Erstens: Brilmayers Straßen würden Tausende von Hektar im
Ebersberger Forst und an dessen Westseite zum Opfer fallen […].
Zweitens: Eine neue B 304 im Norden von Kirchseeon und
Eglharting mit Weiterführung nach Wolfesing und Weißenfeld würde die gerade
erst teuer fertiggestellte Zornedinger Südumgehung zu einem Schildbürgerstreich
machen. […]
Spätestens gestorben ist der Brilmayer-Plan aber, wenn man die
Frage stellt: Wer soll das finanzieren? Der Freistaat und erst recht der
Landkreis werden nie und nimmer zig Millionen ausgeben, um einen Ersatz für die
Bundesstraße B 304 zwischen Ebersberg und A 99 zu bauen.
Die Politik täte mithin gut daran, keine Zeit mit der
Diskussion über wirklichkeitsfremde Straßenbauträume zu verschwenden, die ganz
offensichtlich nur einer wachsenden Panik in der Ebersberger CSU entspringen
angesichts der Debatte über weitere Umgehungsstraße im Osten und Norden der
Kreisstadt. […]
Der Ebersberger Sankt-Florian-Plan […] ist nichts anderes als eine Ansammlung
vieler Ortsumgehungen, auch wenn der Verfasser etwas anderes behauptet.
Wer das große Wort Gesamtverkehrskonzept im Mund führt,
sollte zudem so ehrlich sein zuzugeben, wo die eigentlichen und wirklichen
Erfinder dieser Idee sitzen: nämlich bei Grünen, SPD und der Initiative Mofa.
Sie plädieren schon lange für eine Gesamtsicht anstelle einzelner
Ortsumgehungen, fanden damit aber bisher bei der CSU-Mehrheit im Landkreis kein
Gehör."
Leserbrief von
Philipp Goldner zu: "Straßennetz soll komplett neu geornet
werden" EZ vom 13.09.2008 und "FTO bis vor die Tore Ebersbergs" EZ vom
13.09.2008:
Straßenumwidmung ist illusorisch
[…] Im (Rekord-)Staatsstraßen-Etat von 2007 waren 300 Millionen Euro
eingestellt, von denen, wie in den Jahren zuvor, zwei Drittel für den
Straßenunterhalt verwendet wurden. Und da soll die Staatsregierung bei
Kirchseeon eben mal einen drei Kilometer langen Tunnel für 100 Millionen bauen!
[…]"
16.09.2008 in der EZ
Hohenlinden und das "Florians-Prinzip"
"Keine
zukunftsträchtige Lösung": Das ist das Urteil der
Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst über die Vorschläge von
Florian Brilmayer (CSU-Vorsitzender Ebersberg) zu einem neuen Landkreis
Verkehrskonzept. [...] Von den rund 27 km geplanten neuen Straßen
soll laut der Schutzgemeinschaft fast die Hälfte durch den Forst
führen, fast ausschließlich durch besonders geschützte FFH-Gebiete. [...]
Kritik am Brilmayer-Diskussionspapier kommt auch aus den eigenen
Reihen: von Peter Speckmaier, ehemals verkehrspolitischer Sprecher der
CSU-Kreistagsfraktion. [...] Wenn man Hohenlinden von der Kreisstadt
abtrennen wolle, dann sei dass für die Kreisstadt nur nachteilig.
`Hohenlinden könnte und müsste sich dann für Erding
entscheiden. [...] Das Motto `Verschon mein Haus, zünd´s
andere an´sei jedenfalls nicht akzeptabel."
13.09.2008 in der EZ
FTO bis vor die Tore von Ebersberg
13.09.2008 im Ebersberger Samstagsblatt
Tunnel statt Straße
"Fast schon genial findet der Chef des Rosenheimer Straßenbautamts Claus-Peter Olk die Idee eines Ebersberger Studenten. […] Von der Idee, die der Student auch zu Papier gebracht hatte war das Straßenbauamt so begeistert, dass sie diesen Plan einem Spezialbüro zur Prüfung vorlegten. Das Ergebnis laute: Ein Tunnel unter der Kreisstadt ist nicht nur machbar, sondern auch noch billiger als die Südumgehung [...]."
06.09.2008 in der ESZ
Absage an entfernte Westumfahrung
Straßenbauamt: Verkehrsführung über Zorneding und von dort zu A 94 kommt nicht in Frage
"Eine Absage hat der Rosenheimer
Straßenbauamtsleiter Claus-Peter Olk einer `entfernten Westumgehung´
der Kreisstadt erteilt. […] "Diese Variante, ganz gleich, wie man sie sich nun ganz konkret vorstellt,
kommt eindeutig nicht in unsere nähere Bewertung", versicherte Amtsleiter
Olk auf Anfrage der Ebersberger SZ. Da sei weniger das dann notwendige Zusammenspiel
von Bund und Freistaat das Problem, denn planende Behörde wäre trotz dieser
Verquickung das Rosenheimer Straßenbauamt. Ausschlaggebend sei vielmehr, dass
im Bedarfsplan für Bundesstraßen eine Umfahrung Kirchseeons eben nicht im
vordringlichen Bedarf enthalten sei, sein Amt damit also keinen Planungsauftrag
für den Bereich der Marktgemeinde Kirchseeon habe. Konsequenz dieses Umstands
sei, dass Kirchseeon also nicht vor 2020 eine eigene Umgehungsstraße bekommen
werde.
Olk nannte aber auch das "schwierige Finden" einer Trasse für
Ebersberg wie für Kirchseeon als einen Hinderungsgrund. Schwer vorstellbar sei
deshalb, eine noch längere zusammenhängende Linienführung gen Westen und Norden
schultern zu wollen."
06.09.2008 in der EZ
Tunnel problemlos
Das sagte der Chef des Rosenheimer Straßenbauamts, Claus-Peter Olk in einem Zeitungsgespräch. Die Überfüllung über dem Goldner-Tunnel sei an jeder Stelle mehr als ausreichend, erklärte der Amtsleiter. Auch bestehe bei der Herstellung des Tunnels keinerlei Gefahr. Das habe eine geologische Prüfung der Untergrundsituation ergeben, so Olk." mehr
05.09.2008 in der ESZ
Experten: Goldner-Tunnel problemlos machbar
Staßenbauamt lässt von Spezialbüro die landschaftsschonenste Variante bautechnisch prüfen
"[...] Was der Ebersberger Lehramtsstudent Philipp Goldner mit seinem Vorschlag zu
Papier gebracht habe, sei "eine weit durchdachte Variante", lobte
der Rosenheimer Amtsleiter. Da sein Amt aber nicht jeden Tag einen Tunnel baue, habe man Goldners Planung an
ein Spezialbüro zur Prüfung gegeben. [...] "Der Tunnel ist
eindeutig machbar", lautet Olks Fazit. Es sei nicht so, dass "bei
seinem Bau darüber ganz Ebersberg einstürzen würde". [...]
Die Überfüllung über dem
Goldner-Tunnel sei
"an jeder Stelle mehr als ausreichend", erklärte der Amtsleiter. Fast
spaßhalber relativierte er: "So lange nicht einer vor hat, eine
siebenstöckige Tiefgarage zu bauen, ist der Tunnel optional immer möglich." [...]"
01.09.2008 in der EZ
1000 Unterschriften gegen Ostumfahrung
Martina Schubert aus Mailing, die zusammen mit anderen die 1000 Unterschirften gesammelt hatte, berichtete von einem Gespräch im Straßenbauamt vom gleichen Tag. Die Experten hätten den Plan des Ebersberger Grünen-Stadtrats Philipp Goldner [...] ausdrücklich gelobt. Der Plan sei `bestens ausgearbeitet worden´. [...]"
28.08.2008 in der EZ
Nord-Süd-Umgehung
Ebersberg: Brilmayer kündigt klare Position an
„[…] Im
Gespräch mit der EZ kündigte der Bürgermeister [Brilmayer] an, er werde mit einer klaren
Position seinerseits in die Beratungen im Stadtrat gehen.[…]"
Farbe bekennen!
[…] Eine neue Straße, nach dem
25-jährigen Trauerspiel der Südumgehung, sorgt in der Bevölkerung für große
Aufregung. Geschürt wird diese vom Schweigen, in das sich mit Ausnahme der
Grünen alle Stadtratsfraktionen hüllen. […]. Stellt sich die
Frage, für was Politik eigentlich da ist.
Fest steht doch: Die Damen und Herren im
Straßenbauamt sind Planer, deren Aufgabe es ist, politischen Willen umzusetzen.
In Ebersberg gewinnt man den Eindruck, dass es andersherum ist, nämlich
dergestalt, das die Planer der Politik sagen sollen, wohin die Reise geht,
damit sich Bürgermeister sowie Stadträtinnen und Stadträte in der
Öffentlichkeit bloß nicht die Finger verbrennen. […]
Einige Vorgaben […] wären schon deshalb
goldrichtig gewesen, weil man Wissen muss, dass es dem Straßenbauamt nicht
primär um Ebersberger Belange geht, sondern um eine möglichst schnelle
Verbindung von Rosenheim zur A 94 und zum Flughafen. [...]
22.08.2008 in der ESZ
Parteien bleiben gelassen
Ebersbergs
Umgehungsvariante kein Aufreger
"[…] "Ich kenn das alles nicht", gesteht CSU-Chef Florian Brilmayer.
"Das kratzt mich jetzt auch überhaupt nicht." Der Ortsvorsitzende
sieht eine Lösungsoption im Osten ohnehin nichts als etwas richtig Neues an.
[…]
Claudia Peter von den Grünen versteht die Haltung der
anderen im Stadtrat vertretenen Parteien nicht. "Es ist sehr bedauerlich,
dass diese in der so zentralen Frage schon seit mehr als einem Jahr das
selbständige Denken komplett eingestellt haben." FDP-Chef Jan Hoyer
pflichtet bei und nennt die Haltung von CSU, SPD und FW "nicht
akzeptabel". Der Bürger habe das Recht, "dass die Parteien zu einem
solch wesentlichen Problempunkt ihre Meinung kundtun." [...]
21.08.2008 in der ESZ
Planer setzten schon seit
2001 auf Ostumgehung
„[…] "Es ist unerhört, was da läuft", entrüstet sich
der frühere FW-Stadtrat Martin Schechner, der in Mailing eine Landwirtschaft
betreibt. Seine Nachbarin Martina Schubert formuliert es so: "Da entstehen
schon Zweifel, ob denn überhaupt nach aktuellen Gesichtspunkten nach einer
Trasse für eine weitere Umgehung Ebersbergs gesucht wird und tatsächlich alles
so ergebnisoffen ist, wie immer vorgegeben wird."
[...] Grünen-Vorsitzende Claudia Peter:
"Jetzt ist es also heraus: Die Staatsregierung weiß schon seit 2001 genau,
wo die Umgehung Ebersbergs in Richtung A 94 verlaufen sollte - im Osten
nämlich, örtliche Befindlichkeiten hin oder her." Für Peter ist deshalb
klar: "Dem Straßenbauamt kommt offenbar die undankbare Aufgabe zu, die
Wirklichkeit dieser Planung anzupassen, natürlich geräuschlos und ohne
politische Flurschäden im Hinblick auf die Kommunal- und die anstehenden
Landttags- und Bundestagswahl. […]"
Kommentar dazu von Eberhard Rienth:
Trumpfkarte aus der Hand
gegeben
"Eigentlich müsste nach dem Bekanntwerden der immerhin
schon sieben Jahre alten Pläne für eine Ebersberger Ostumgehung jetzt in der
kommunalpolitischen Kaste helle Aufregung herrschen.
[…]
Stattdessen wird von führenden Parteivertretern
tiefgestapelt, Ruhe und weiteres Abwarten angemahnt. Für Ebersbergs große
Koalition, die den Stadtrat mit Ausnahme der Grünen in der Haltung eint, keine
Trassendiskussion zu führen, kommen […] schwere Zeiten zu.
[…]"
07.08.2008 in der Hallo Ebersberg
Hände weg vom Wald!
Mitgliederversamlung der Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst
"Die angedachten Umgehungsstraßen durch den Forst standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Schutzgemeinschaft Ebersberger Forst. [...]
Den Mitgliedern wurde kurz der aktuelle Status für die Umfahrung Nord in Ebersberg vorgestellt, auf das Für und Wider hingewiesen und der Vorteil des Goldner-Tunnels in Ebersberg hervorgehoben."
19.04.2008 in der ESZ
Entsetzen über Trasse im Ebersberger Nordosten
“[…] als die Karte in der Zeitung zu sehen und zu lesen ist [...] weiß oben in Mailing Martin Schechner schon ganz genau, was er tun wird: "Ich werde prozessieren und kämpfen bis zur letzten Instanz." Schechner ist Landwirt, Stadtrat der Freien Wähler und kennt das Polit-Geschäft.
[…]
"Eine Straßenplanung
in dieser Topographie, das ist doch der Irrsinn", ruft Schechner. Seinen
Sohn, der für die CSU im Stadtrat sitzt, zitiert er mit den Worten: "Das
ist das Schlimmste, was passieren kann". Schechners Prophezeiung für die
nächsten Wochen ist: "Die Stimmung bei uns hier draußen wird sehr stark
gegen ein solches Vorhaben sein." […] "Der Goldner Tunnel ist super
ausgearbeitet", redet Schechner von der denkbaren Alternative einer
Ostumfahrung.
[…]."
18.04.2008 in der EZ
Grüne: Klares Nein zur Trasse im Osten
18.04.2008 in der ESZ
Konkrete Pläne für
Ostumfahrung Ebersbergs
Alternativtrasse im Westen der
Kreisstadt durch den Forst ist bereits verworfen / Tunnel hat noch Chancen
“Die `Nordumgehung´ von Ebersberg wird sehr wahrscheinlich im Osten der Stadt
gebaut. [...] Die
Helmut-Mayer-Trasse im Westen ist dagegen wegen der FFH-Gebiete am Forstrand schon
ausgeschieden. Einem Tunnel werden trotz der schon sehr
detaillierten Planung noch Chancen eingeräumt.
[…].“
Der Verkehr verschwindet im Berg
03.11.2007 in der ESZ
Modifizierte Planung in Ebersberg
präsentiert
"[...] Mit seiner Powerpoint-Präsentation
dokumentierte Goldner, dass er ungemein viele Aspekte bei seiner Planung
erörtert hat. Er blieb deshalb bei den Fragen aus dem interessierten Publikum
keine Antwort schuldig und erntete am Ende schon nahezu begeisterten Beifall.
Denn überaus redlich hatte er nicht nur Vor- und Nachteile einer alternativer
Trasse quer durch den Forst oder in der Moränenlandschaft im Osten der Stadt
aufgelistet, sondern auch einige wenige seiner eigenen Idee.
Kernpunkt
seiner Positivliste ist der auf ein Minimum reduzierte Landverbrauch, die
vergleichsweise hohe Entlastungswirkung, und dass wegen der Nähe der Innenstadt
seine Lösung auch für das Geschäftsleben in Ebersberg keineswegs von Nachteil
sein würde. […]“
31.10.2007 in der EZ
Tunnel statt Schneise durch den Forst
"Mit einem Tunnel will der Ebersberger Lehramtstudent Philipp Goldner die Verkehrsprobleme der Kreisstadt lösen. Experten attestieren ihm, eine `ernstzunehmende Variante´ ausgearbeitet zu haben. [...]
Für Goldner steht fest, dass sich im `be- bzw. zersiedelten Gebiet
um den Ebersberger Forst´ wohl keine Lösung ohne Tunnel finden lasse um den
Nord-Süd-Verkehr aus der Stadt herauszuhalten. [...]" mehr